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Sardinien, da capo!

Von Ende Juli bis Anfang August sind wir rund um Sardinien unterwegs und es gibt ein Wiedersehen mit Cagliari und Alghero, die uns letztes Jahr besonders ans Herz gewachsen sind.

Anfang Juli sind Claudias Schwester mit Familie für eine Woche mit dabei. Die fünfjährige Leonie traut sich mit Tante Claudia sogar vom Schiff an den Strand zu schwimmen. Kein Wunder, der ist auch so verlockend mit seinem rosa-caramel farbenen Sand und dem türkisblauen Wasser davor. Who needs the Carribean? fragen wir uns des Öfteren in SW-Sardinien, wirklich traumhaft schön hier.

 

Unsere nächsten Gäste treffen wir in Alghero. Da eine Mistrallage droht und dass für uns starken Gegenwind und v.a. Wellen von vorne bedeutet, beschliessen wir durch die (Noch-) Flaute nordwärts zu motoren. 

 

Je näher die Hochsaison Juli und August rückt und je höher die Hafenpreise klettern, desto mehr verlegen wir uns aufs Ankern in Buchten. Auch die sind nicht mehr einsam und tagsüber kommt schon manchmal etwas "Dichtestress" auf. 

 

Schon erstaunlich, ein 30 kg schwerer Stahlklotz mit Kette dran, die vielleicht das Doppelte davon wiegt, vermag ein fast 15 t schweres Schiff zu halten, auch wenn es mal arg bläst in der Nacht - kommt vor, kommt auch vor, dass die Crew dann nicht so viel schläft!